Das LRZ betreibt als Cloud Storage hochverfügbare, weitgehend skalierbare, leistungsstarke Speichersysteme in zutrittsgesicherten, voll klimatisierten Räumen des Rechenzentrums (Private Cloud). Die Datensicherheit wird durch mehrstufige Sicherungsverfahren gewährleistet. Mit dem Cloud Storage bietet das LRZ Mitarbeitern und Studierenden der Münchner Universitäten und weiteren Einrichtungen, die zum nutzungsberechtigten Kundenkreis des LRZ gehören, zentrale, sichere Dateidienste an. Auf den Cloud Storage kann innerhalb des Münchner Wissenschaftsnetzes durch direktes Einbinden in das jeweilige Dateisystem des Nutzers und/oder unter Verwendung einer Web-Schnittstelle zugegriffen werden.
Die Speicherklassen unterscheiden sich primär im Grad der Ausfallsicherheit. In allen Speicherklassen können zwei bzw. drei Platten gleichzeitig ausfallen, ohne dass es zu Datenverlusten kommt. Alle Speicherklassen verfügen über redundante Storage Controller. Bei einem Cluster mit redundanten Storage Controllern, kann ein Storage Controller ausfallen, ohne dass es zu Unterbrechungen im Zugriff kommt.
Das Zugriffsprotokoll ist im Regelfall CIFS. Wenn der Speicher für andere Dienste und Anwendungen des Kunden genutzt wird, die ebenfalls am LRZ betrieben werden, können die Daten für diese Anwendungen auch über NFS (Version 3) bereitgestellt werden. Diese NFS-Datenbereiche werden nicht zusätzlich auf Tertiärspeicher (Bänder) gesichert.
Zum Schutz gegen Ransomware/Kryptotrojaner wird eine Software eingesetzt, die in Echtzeit alle Speichersystem-Transaktionen hinsichtlich Auffälligkeiten analysiert und den Zugriff betroffener Anwenderinnen beim Erkennen von Anomalien blockiert, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Weitere Details oder Abweichungen vom Standardangebot werden bei Bedarf in einem individuellen Angebot in Absprache mit dem Kunden festgelegt.
Die nutzende Einrichtung übernimmt eigenständig den 1st Level Support. Als 2nd Level Support steht der Servicedesk des LRZ zur Verfügung. Hartnäckige Problemfälle werden gegebenenfalls an den 3rd Level Support (Hersteller) weitergegeben.
Unter der Voraussetzung einer normalen Dienstnutzung im Sinne einer Grundversorgung übernimmt das LRZ für die Nutzer der Nutzerklasse (1) soweit möglich die anfallenden Kosten (Investitions- und Betriebskosten), sofern diese durch Mittel im Haushalt des LRZ abgesichert worden sind. Das LRZ ist auch für die rechtzeitige Vorlage der hierbei notwendigen Anträge (Forschungsgroßgeräte nach §91b GG bzw. Großgeräte der Länder nach §143c GG) zuständig. Dies setzt voraus, dass entsprechende Wünsche und Änderungen rechtzeitig angezeigt werden, damit sie in entsprechende Vorplanungen (Haushaltsansätze) und Anträge (z.B. Großgeräte-Anträge) einfließen können.
Das LRZ beschafft die Infrastruktur zur Bereitstellung des Speichers sowie ein Basiskontingent an Plattenplatz und verteilt diesen Platz an seine Kunden der Klasse (1). Dadurch definiert sich die Grundversorgung. Was an Bedarf darüber hinausgeht, d.h. was nicht vom Haushalt des LRZ getragen bzw. durch entsprechende Großgeräteanträge abgedeckt werden kann, muss von den Kunden extra bezahlt werden. Die Quantifizierung der Grundversorgung wird jeweils zum Wechsel des Abrechnungsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst. Für dieses Abrechnungsjahr werden der Technischen Universität München sowie der Ludwig-Maximilians-Universität je 1.100 TiB an nutzbarer Cloud Storage Kapazität sowie weitere 650 TiB ISAR Cloud Storage kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Der Dienst kann erst ab einer Abnahmemenge von 2 TiB aufwärts für mindestens 1 Jahr genutzt werden. Bis 2 TiB wird der gebuchte, nicht der belegte Speicher abgerechnet.
Die dienstspezifischen Richtlinien für
sind zu beachten.
Dieser Dienst wird den folgenden Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Gebühren zu tragen:
| Nutzerklasse | Kostensatz |
|---|---|
| 1 | Grundversorgung, darüber hinaus Selbstkosten |
| 2 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 3 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 4 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 5 | Nicht verfügbar |
| 6 | Nicht verfügbar |
Für die Nutzerklasse (1) übernimmt das LRZ die Beschaffung und den Betrieb der notwendigen Infrastruktur für eine definierte Grundversorgung. Übersteigt die aktuelle Nutzung diese Grundversorgung, muss die betreffende Institution für die Mehrleistung die Selbstkosten, also Investitions- und Betriebskosten, übernehmen.
Im Standardfall wird der durchschnittliche monatliche, vom Kunden TATSÄCHLICH GENUTZTE Speicherplatz abgerechnet. Die Rabattstufen hängen von der genutzten Speichermenge ab. Die Rechnungsstellung erfolgt jährlich zu Beginn des Folgejahres.
Für die Service Option ISAR fallen die Gebühren der Speicherklasse Standard an.
Speicherklasse: Standard, ISAR | Speicherklasse: Premium | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Speichermenge | Rabatt | Betriebskosten | Selbstkosten | Betriebskosten | Selbstkosten |
| bis 100 TiB | 0% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
| ab 100 TiB | 20% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
| ab 250 TiB | 40% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
| ab 500 TiB | 60% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
| ab 1.000 TiB | 70% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
| ab 1.500 TiB | 80% | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage | auf Anfrage |
Ab einem gewissen Umfang kann der Kunde die benötigte Hardware nach den Vorgaben des LRZ auch selbst beschaffen und finanzieren. In diesem Fall werden nur Gebühren für den Betrieb in geeigneter Weise, in der Regel auf Basis des Bruttospeicherplatzes der gekauften Hardware, verrechnet. Die wesentlichen Faktoren, die in die Betriebsgebühren eingehen, sind die Kosten für Wartung, Energie (Strom und Klima), Stellplatz und Administration.
Für den Zugriff auf CIFS Filesysteme von Clients aus muss beim Kunden eine Windows Client Access Lizenz (CAL) vorliegen. Die korrekte Lizenzierung der Clients liegt ausschließlich in der Verantwortung des Kunden.
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Wir haben uns um eine möglichst einfache und verständliche Darstellung bemüht. Einige Fachbegriffe lassen sich allerdings nicht vermeiden.
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Wir erfassen Informationen auf folgende Arten:
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Wir nutzen die im Rahmen unserer Dienste erhobenen Daten zur Bereitstellung von Diensten, zur Entdeckung, Eingrenzung sowie Beseitigung von Störungen, zur Verbesserung unserer Dienste sowie der Entwicklung neuer Dienste als auch zum Schutz des LRZ, der von ihr betriebenen IT-Infrastruktur und unserer Nutzer.
Die durch die Dienstnutzung erhobenen Protokolldaten werden teilweise automatisiert und skriptbasiert ausgewertet, um Fehler und Störungen frühzeitig erkennen und beheben zu können. Diese Daten bilden zudem die Grundlage für die Erstellung von Statistiken, etwa bei der Nutzung unserer Storage- oder Compute-Cloud-Dienste.
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Das Security-Team wertet zur Gewährleistung von Netz- und Informationssicherheit Teile der von Ihnen erzeugten Verbindungsdaten (gemäß §100 TKG in Verbindung mit §109a TKG) aus, um Sie selbst oder die für die jeweilige Einrichtung zuständigen Personen über sicherheitsrelevante Auffälligkeiten zu informieren.
Durch diese Vorgehensweise werden folgende gesetzliche Bestimmungen umgesetzt: § 13 Abs. 7 TMG, § 100 Abs. 1 TKG (Ausweitung des Störungsschutzes), Art. 11 Abs. 1 S. 1 BayEGovG, Art. 32 DSGVO.
Das Leibniz-Rechenzentrum ist ein Akademieinstitut, das für die Bayerische Akademie der Wissenschaften und für weitere Einrichtungen des Freistaats Bayern IT-Dienstleistungen erbringt und Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführt (§ 22 der Satzung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). Die Zusammenarbeit des LRZ mit anderen Hochschulen ist dabei gesetzlich festgeschrieben (§ 16 Abs. 1 S. 2 Bayerisches Hochschulgesetz). Beim LRZ handelt es sich daher um eine öffentliche Stelle im Sinne des BayDSG.
Sofern Sie unsere Dienste aufgrund unseres gesetzlichen Auftrags nutzen, ist dieser gesetzliche Auftrag die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO).
In anderen Fällen ist ein Vertrag die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Sofern Daten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verarbeitet werden, ist dies ein Fall des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Sofern bei einem Dienst freiwillig personenbezogene Daten angegeben werden können, die für den Betrieb des Dienstes nicht essentiell sind, verarbeiten wir diese personenbezogenen Daten auf Basis einer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an andere Einrichtungen findet in der Regel nicht statt. In seltenen Fällen ist das LRZ auf die Unterstützung bei der Eingrenzung und Beseitigung von Störungen an einem Dienst angewiesen und hat hierfür entsprechende Support- und Wartungsverträge mit externen Firmen geschlossen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist dabei grundsätzlich nicht Teil des Aufgabenbereichs der externen Firmen. Die externen Firmen haben aber potentiell Zugriff auf bestimmte Kategorien von personenbezogenen Daten (IP-Adressen, LRZ-Kennung). Das LRZ muß zur Aufgabenerfüllung der externen Firma dieser mitunter Daten wie z.B. Protokolldaten oder Speicherauszüge, die auch personenbezogene Daten enthalten können, übermitteln. Derlei lässt sich trotz entsprechender Maßnahmen nicht immer vermeiden, da wir ansonsten unsere Dienste nicht in der bekannten Qualität und Verfügbarkeit anbieten könnten. Mittels entsprechender Verträge sind diese externen Firmen verpflichtet, Ihre in der DSGVO und in anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen festgelegten Rechte zu wahren. Dazu gehört u.a., dass die Daten von den externen Firmen nach Abschluss der Support- oder Wartungsarbeiten unverzüglich gelöscht werden. Zum Teil befinden sich Abteilungen dieser externen Firmen in Drittstaaten. Übermittlungen finden aber nur in jene Länder statt, für welche die EU-Kommission entschieden hat, dass sie über ein angemessenes Datenschutzniveau verfügen, oder wir setzen Maßnahmen um, die gewährleisten, dass alle Empfänger ein angemessenes Datenschutzniveau haben. Dazu schließen wir beispielweise Verträge nach den EU-Standarddatenschutzklauseln ab.
Das LRZ verarbeitet und speichert personenbezogene Daten nur für den Zeitraum, der zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks (z.B. Nutzung eines bestimmten Dienstes) erforderlich ist. Sofern gesetzliche Vorschriften, welche das LRZ anzuwenden hat, anderes vorsehen (z.B. Aufbewahrungsfristen), richtet sich die Speicherdauer danach.
Entfällt der jeweilige Zweck oder läuft eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.
Wenn wir von Ihnen im Rahmen unserer Dienste personenbezogene Daten als Verantwortlicher verarbeiten, haben Sie nach der DSGVO die im Folgenden dargestellten Rechte. Möchten Sie diese Rechte in Anspruch nehmen, wenden Sie sich bitte über unseren Servicedesk (https://servicedesk.lrz.de) an uns oder schreiben Sie an datenschutz@remove-this.lrz.de.
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Seit April 2023 nutzen wir zum Newsletter-Versand das Tool rapidmail. Wir haben mit rapidmail einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 DSGVO geschlossen.
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Stand: 21. September 2020